Mittwoch, 12. Januar 2011

Schläge unter die Gürtellinie!

Unsere Tochter, unsere Prinzessin, ist ein besonderes Kind. Sie wird integrativ unterrichtet in drei Fächern, weil sie Lernschwierigkeiten hat, die anderen Fächer sind Hauptschulnoten. Sie muss auf eine andere Art und Weise lernen, nicht wie andere Kinder.

 Jetzt im Sommer beendet sie die Schule und wie geht es weiter, wir wissen es noch nicht. Deshalb macht unsere Prinzess  viele Praktika. Montag hat sie ein Praktikum angefangen, in einer Schule mit einer angeschlossenen Lehrwerkstatt für den Metallbereich. Riesig gefreut hat sie sich um fünf muss sie aufstehen, um den Bus um 6 zu nehmen um pünktlich um 7. 45 Uhr dazusein. Montagabend kam sie freudestrahlend nach Hause, es hat Spaß gemacht, geschweißt hat sie und mir einen Kerzenständer gebaut.


Dienstag hatte sie dann in der Schule Mathe, Compi, Deutsch und andere Fächer, wie wollten schauen, ob sie soweit ist, es zu schaffen. Die Jugendlichen bekommen dort auch noch viel Hilfe.

Eine riesengroßer Schulkomplex ist dort, mit vielen hundertden von Schülern. Und ihre Erfahrung dort, am zweiten Tag? Gemobbt wurde sie, Zettel bekam sie zugesteckt, sie wäre behindert, doof, blöd, hässlich und noch vieles mehr, mit Centstücken wurde sie beworfen. Unsere Prinzess, wandte sich an die Lehrerin um Hilfe. Es wurde ein Streitgespräch geführt. Bei diesem Streitgespräch, wurde im bei sein der Lehrerin, unsere Prinzess von einer 18 - jährigen Schülerin tätlich angegriffen. Sie wurde geschubst, das sie auf einen Tisch flog. Die Schülerin wurde daraufhin vom Unterricht suspendiert. Aber das war noch nicht alles, von ihren Schulkameraden wurde ihr die Geldbörse mit Busfahrkarte, Schülerausweis und Bankkarte geklaut.

 Die Lehrerin hat mir ihr die Schultasche komplett ausgepackt, alles durchsucht, die Räume abgesucht alles getan um das Portemonnaie, was sie in der Jackentasche hatte, zu finden. Alles suchen half nicht, es blieb verschwunden.  Sie bekam dann 5 Euro von der Lehrerin geliehen, das sie nach Hause fahren konnte. Das Geld reichte aber nicht  für die Busfahrkarte nach Hause. Den Rest ist sie schwarz gefahren. Unsere Prinzess war so verstört, das sie mich noch nicht mal angerufen hat vom Handy. Zu Hause angekommen, nahm ich ein Kind entgehen, was zutiefst verstört war, von den ganzen Nackenschlägen, die sie erhalten hat. Die Tränen standen ihr in den Augen und langsam bekam ich dann alles raus, was passiert war.

Nachdem ich das Konto gesperrt hatte und die Busfahrkarte, sowie ihre Schule informiert hatte. Setzen wir uns mit der Polizei in Verbindung, zwecks Anzeige wegen Diebstahl

Manch einer würde es übertrieben nennen, aber wir haben da schon unsere Erfahrung. Vor zwei Jahren, wurde schon einmal die Busfahrkarte und der Schülerausweis von unserer Prinzess geklaut. Derjenige benutzte die gesperrte Busfahrkarte und den Schülerausweis von unserer Tochter. Als wir damals aus unserem Sommerurlaub zurückkamen, lag eine Anzeige vor gegen unsere Tochter wegen Schwarzfahren in Köln. Nur zu dieser Zeit, waren wir in Italien. Aber man wollte uns nicht glauben, weil die Polizei ja die Personalien der Schwarzfahrerin überprüft hatte. Es war viel bürokratischer Aufwand vonnöten und eine Bescheinigung aus dem Ausland, das unsere Prinzess in Urlaub war, um die Anzeige und alles rückabzuwickeln und ihre Unschuld zu beweisen.
 Aber um auf die Nackenschläge zurückzukommen, was ich mache jetzt mit meinem Kind. Es liegt in seinem Bett, fühlt sich sehr, sehr schlecht und möchte sich in sein Schneckenhaus verkriechen. Das Praktikum ist abgebrochen und sie möchte auch nicht zur Schule.
Das Portemonnaie ist übrigens wieder da, ich habe es gefunden. Es wurde  heimlich zurückgesteckt in ihre Schultasche, nach der Durchsuchung von der Lehrerin. Da muss wohl jemand kalte Füße bekommen haben, denn es wurden für heute in der Klasse Gespräche und Konsequenzen angedroht.
Mein Tagesablauf wird wohl heute so aussehen, ein weiteres Gespräch mit der Polizei, Kartensperrung aufheben und versuchen eine Lücke im Schneckenhaus zu finden um unserer Prinzess zu helfen.

Ich bin zutiefst entsetzt und die Lehrerin von unserer Prinzess auch, wir werden alles versuchen, um ihr zu helfen. Aber wie geht es weiter? Ich mache mir große Sorgen, ist denn gar keine Akkzeptanz in unserer Gesellschaft da, für liebe und ruhige und besondere  Menschen. Gibt es nur noch die Ellbogengesellschaft, bekommen unsere besonderen Kinder gar keine Chance???????????????

Wir haben noch einen weiten Weg vor uns mit Test beim Arbeitsamt und vielen Gesprächen, aber das was dort passiert ist, wird auch zu Sprache kommen. Denn ich bin nicht den weiten Weg mit unserer Tochter gegangen und habe sie unterstüzt und gefördert um zu sehen, wie sie von rücksichtslosen Menschen zerstört, demotiviert und demontiert wird.
Ich will die Hoffnung nicht aufgeben, das es auch für besondere Menschen eine gute und Ausbildung gibt und einen Platz im Arbeitsleben. Diese besonderen Menschen haben, auch besondere Fähigkeiten, die nicht jeder hat und diese sollten zum Einsatz kommen.  Denn wenn  für diese  außergewöhnlichen Menschen kein Platz im Arbeitsleben ist, dann  sind wir mehr wie eine armselige Gesellschaft. 

Kommentare:

  1. Hallo Liebes,

    was für eine beeindruckende und schreckliche Geschichte.

    Ich bin Mutter keines besonderen Kindes und obwohl unsere Kinder so besehen extrem normal sind haben wir Mobbingerfahrung - denn auch, wer Gemobbten hilft, wird gemobbt.

    Eine schlimme Ausgangslage, in die unsere Leistungsgesellschaft sich da hineinmanövriert hat.

    Und ich könnte jetzt auch nicht behaupten, dass sich unter Jugendlichen eine Verbesserung abzeichnen würde. Leider müssen zu viele "besondere" Menschen sich in dieser merkwürdig feindlichen Gesellschaf zurückziehen und werden daher noch weniger in der Öffentlichkeit wahrgenommen - ein furchtbar unheiliger Ausgrenzungskreislauf.

    Mein Rat ist ambivalent: Ich gehe mit z.B. meinen Besonderheiten offensiv um - in einer pluralistischen Gesellschaft und einer Gesellschaft, die in ihrer Zusammensetzung der Gausschen-Verteilungskurve unterliegt, habe ich das RECHT, besonders zu sein und die Gesellschaft hat die PFLICHT meine Besonderheit als Bereicherung zu akzeptieren (biologisch ergeben sich überhaupt nur aus besonderen Rekombinanten neue Überlebensformen).

    Wenn mir der Kampf aber zu doof wird, zwingt mich ja auch niemand, diesen Kampf auszufechten: Warum macht ihr Euch nicht(nebengewerblich) selbständig - vielleicht sogar mit dem Pradikat "besonders gefertigt"? Die Kerzenständer sehen nämlich gar nicht so schlecht aus!

    Kraft, Mut, Wärme und Liebe Euch!!!

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  2. Ich bin fassungslos…
    Zumindest hat die Lehrerin ihr Halt gegeben...
    Ich wünsche euch ganz viel Kraft.
    Liebe Grüße

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  3. Ich bin zutiefst ensetzt. Kinder können grausam sein - aber das ist brutal. Ihr müßt alles daransetzen, damit Prinzess diesen Schock verdaut, die Erlebnisse irgendwie verdrängen, vergessen kann. Aber das ist schwer. Bei uns hier in Mosbach/Schwarzach sind die großen Behindertenwerkstätten -Johannes-Anstalten. Dort habe ich die Patenschaft für eine heute 39 jährige Frau übernommen. (schon vor 15 Jahren)
    Alle 14 Tage hole ich sie ab und fahre mit ihr fort oder hole sie zu mir nach Hause. Sie ist allerdings geistig so behindert, daß sie in den Anstalten nur Wäscheklamemrn zählen kann. 1 -10.
    Die werden dann verpackt und verkauft.
    Aber sie hat ihre tägliche Beschäftigung und einen kleinen Obolus bekommt sie auch.Da eröffnen sich für Deine Prinzess ganz andere Möglichkeiten
    Ich weiß nicht, ob bei Dir in der Nähe auch solche Einrichtungen sind. Hier werden die Kinder gefördert und nach Begabungen eingesetzt. Busse holen die Kinder und auch Erwachsenen ab und bringen sie auch wieder nach Hause. Alle steigen immer fröhlich aus. Dort sind sie keinen Anpöbeleien ausgesetzt.
    Ach, jetzt habe ich sovel geschrieben und helfen kann Dir das alles doch nicht. Aber es soll Dir zeigen, daß ich Dich verstehen kann.
    Ganz liebe Grüße und viel Kraft
    Irmi

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  4. fast verspüre ich selber die körperliche Schmerzen, aber die seelischen Schmerzen sitzen tiefer.
    Für diese Aufarbeitung wünsche ich Dir viel Kraft, deine Tochter muss unter Schock stehen.

    Bin mit meinen Gedanken bei deiner Tochter und Dir und wäre einfach nur DA, aber ich kann es nicht.

    Sende Kraft, Ausdauer, Stärke, Mut und die Hoffnung, dass deine Tochter einen Platz findet, indem sie Arbeiten kann und als besonderer Mensch akzepiert und und gefördert wird.

    Ich kenne einen solchen Ort zum Leben. Er ist in Oberbayern und heisst genau so.

    Umarme Euch herzlichst Uschi

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  5. mensch, das tut mir weh zu lesen :-(
    mir fehlen auch ehrlich gesagt ein wenig die worte ... kinder können so grausam sein ...

    ich drück euch einfach mal unbekannterweise!

    glg, daniela

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  6. Gerade heute schrieb ich in meinem Blog, dass ich selten fassungslos bin - aber nachdem ich das gelesen habe, bin ich es. Ich kann es einfach nicht verstehen, warum Menschen so sein müssen. Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, und da gab es auch besondere Kinder und auch Erwachsene. Die gehörten halt zur Dorfgemeinschaft dazu. Tun sie auch noch heute. Aber ein bisschen erfuhr ich es mit der Ausgrenzung, als ein Contergangeschädigter in die weiterführende Schule kam - da half ihm niemand - im Gegensatz zur Dorfschule...........

    Ich wollte dich gar nicht so zutexten - ich wollte nur sagen - es geht doch auch so - also integrativ eben - wieso nur müssen die Menschen (ich denke die Jugendlichen lernen es auch nur von den Alten) so sein?

    Wünsche dir viel Kraft für den Weg, der noch vor euch liegt.

    Liebe Grüße, Birgit

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  7. Ich bin entsetzt. Ich dachte, sowas hat es nur im Osten gegeben. Wir hatten auch einen Jungen hier im Ort. Unser Sohn A. hat sich immer um ihn gekümmert und hat auf ihn aufgepaßt. Der hat nun in den alten Bundesländern einen guten Job und gute Arbeit. Hier war nichts möglich.
    Gebt nicht auf, und laßt sie nicht rausdrängen. Vielleicht schafft sie es nochmal dorthin? Sie hat Talent und würde sich dafür gut eignen.
    Geht auch mit zu den Versammlungen, so würde ich das machen! Damit diese Jungendlichen sehen, da stehen die Eltern dahinter.
    Ich wünsche euch viel Kraft und eurer Lieben alles Gute,
    herzlichst margit

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  8. Mir fehlen die Worte
    Der traurige Zwerg,der in so einer Welt auch nicht leben möchte

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  9. Ich bin immer noch am schlucken... Was ist das bloß für eine Welt geworden. Ich wünsche deiner Tochter ganz viel Mut und Kraft, um gegen die Intoleranz anzukämfen. Ja, ich denke, kämpfen ist das richtige Wort. Ganz liebe Grüße von Inge

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  10. Das hört sich herzzerreißend an...Mir fällt allerdings eine weitere Frage ein: Wie gestört sind die Jugendlichen, die sowas (mit)machen? Das muss man in der Schule doch auch erkennen und ihnen helfen wollen. Denn die haben ernste Probleme im Inneren...Du wirst deiner Tochter helfen, so weit du kannst, ihr versuchen wieder Glauben an gute Menschen und Kraft geben und ich drücke alle meine Daumen, dass sie den Rest, den sie alleine gehen muss um mit solchen Sachen klarzukommen, schafft.

    Fusselige Grüße aus Ungarn
    Corinna

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  11. Hallo!

    Mir läuft die Gänsehaut bei der vorgefallenen Geschichte!

    Sind die Kinder von heute echt so von sich überzeugt und sicher das ihnen nicht selbiges passieren kann?

    Sie die Kinder so asozial um die schwächen so bösartig auszunutzen nur um sich als stark zu profilieren?

    Verblödet ein Teil der Jugend total! Ich kann mir nicht vorstellen das deren Eltern das gut heissen!

    Vielleicht hilft ein Elternabend - mit dem Schuldirektor - der allgemein über dieses Verhalten informiert?

    Ich halte euch die Daumen das sich das Verhalten umkehrt und eure Prinzessin mehr Unterstützung durch Mitschüler bekommt die sie stark machen gegen solch asoziales Verhalte!

    Bussal und Kopf hoch - ihr seid schon so weit gekommen ihr schafft das!

    Sabine

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  12. Sie soll sich bloß nicht verkriechen, dann haben die Mobber das erreicht was sie erreichen wollten. Die Gespräche mit den Lehrkörpern sind der Richtige weg. Vielleich schafft sie es sich ein dickes Fell anzulegen und ihr Praktikum durchzuziehen, übrigens der Kerzenständer ist sehr sehr schön geworden

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  13. Es ist Dir so viel Gutes geschrieben worden. Und ich bin seelisch so mitgenommen, über das was Deiner Prinzess passiert ist. Mir fehlen die Worte, und ich würde Dich ganz fest in die Arme nehmen, wenn ich nicht so fern wäre. Was ist nur los mit unserer Jugend? Wo setzen wir da an? Robert hat auch immerwieder solche Erfahrungen, doch er lebt so in seiner Welt, dass er die mündlichen blöden Bemerkungen selten versteht ... ich leide sehr. Erst letzte Woche war ein Zettel in Kinderschrift im Briefkasten:"Der Blöde soll nicht auf unseren Schlittenberg. Wir wollen den nicht!"
    Einmal war er mit Susanne allein dort. Nun trauen wir uns auch das nicht mehr ...
    Ich wünsche Dir ganz viel innere Kraft Deine Prinzess wieder aufzumuntern. Sag Ihr auch von mir einen lieben Gruss.
    Elisabeth
    die es stark findet, wenn ein Mädchen schweissen ausprobiert!

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  14. Liebe Lydia,
    erstmal möchte ich dich und deine Prinzess gern drücken, ganz fest in meine Arme schließen. Ich möchte euch gern sagen, dass ich besondere Kinder toll finde, denn sie lehren uns eine andere Sichtweise auf die Dinge des Lebens. Ohne diese, wäre meine Welt nicht so bunt und ich möchte nicht ein besonderes Kind missen.
    Zu den Ereignissen kann ich kaum Worte finden. In solchen Momenten steigt eine ungeheure Wut in mir auf. Doch ich weiß, dass es nichts ändert, diese Wut und besser macht es das ganze auch nicht. Aber solche Leute gehören hinter Schloss und Riegel und obwohl ich jegliche Gewalt ablehne, würde ich sie gern so richtig schön vermöbeln.
    Deiner Prinzessin, dir und deiner Family schicke ich ganz viel Kraft und gute Gedanken.
    Ich denke an euch.
    LG; dieMia

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  15. Ich bin gerade auf diese Seite gestossen, nachdem ich von Frau Sternenzaubers Blog davon gelesen habe.

    Erschrocken, wütend und traurig macht mich diese Geschichte. Es ist gemein einen besonderen Menschen so zu behandeln und ihn so herablassend niederzumachen. Ich kann mir vorstellen, dass die Prinzess sich zurückzieht und ihr Schneckenhaus als Zuflucht nutzt. Man kann es ihr nicht verübeln, denn solch eine Attacke ist hinterhältig und die Täter sollten sich schämen, in Grund und Boden. Die Welt ist schon gemein genug, da muss man nciht noch tagtäglich daran erinnert werden und vor allem nicht von solchen unreifen und blöden Mädchen, die sich für etwas besseres als deine Prinzess halten. Die kommen bei weitem nicht an deine Tochter ran und könnten ihr niemals das Wasser reichen. Alles was ich bisher gelesen habe zeigt mir nur, dass Prinzess eine wirklich liebevolle und talentierte junge Frau ist, die ihren Weg finden wird.

    Drück sie fest von mir und sage ihr, dass nicht alle Menschen so gemein sind und wenn sie an ihrem Traum festhält, wird er sich erfüllen. Der Kerzenständer ist toll, ich wünschte ich hätte dieses Talent.

    Liebe Grüße

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  16. Ich hab bei der Fränzi von Euch gelesen. Mein Herz tut weh, wenn ich sowas höre. Es ist traurig, dass ein junger Mensch dergleichen erleben muß und dass man seine Kinder nicht vor solchen Erlebnissen bewahren kann. Alles, was anders ist und nicht der "Norm" entspricht, wird gemobbt. Was für eine Welt!
    Ich schicke Eurer Laura das Lied "Millionen Legionen" von den Fanta4, das hat mir oft geholfen, wenn ich mal wieder um meine Individualität kämpfen mußte. Wir sind die Millionen Legionen, die hinter ihr stehen. Das ganze packe ich in eine feste Umarmung für Euch, gepaart mit viel Kraft und Mut. Ich wünsche Euch, dass sich alles zum Guten wendet!

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  17. Ich muss auch sagen, dass ich sehr geschockt bin. Heut zutage werden ja nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer schon tätlich angegriffen. Meine Kinder sind schon erwachsen. Ich hoffe, dass ich sie dahin erzogen habe, die Würde anderer Menschen zu achten.

    LG Sabine

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  18. Hallo Lydia,
    gerade bin ich auf dein Blog gestoßen und habe auch deine Schilderung über die Erlebnisse deiner Prinzess gelesen. In mir ist eine große Fassungslosigkeit und ich gebe es zu...auch ein wenig Wut. Wie können die Menschen, auch wenn es sich vielleicht zum Teil noch um Kinder handelt, so grausam sein. Und ich war bisher immer der Meinung, daß gerade Kinder mit besonderen Menschen besonders gut umgehen können, weil sie keine so extremen Berührungsängste wie manche Erwachsene haben. Darin habe ich mich wohl getäuscht, denn deine Worte beweisen mir eigentlich eher das Gegenteil.
    Für deine Prinzess und auch Dich alles Gute. Ich wünsche euch eine Lösung, die deiner Tochter einen guten und fairen Weg ermöglicht, damit sie an ihrer Aus- und Weiterbildung wieder Spaß und Freude haben kann.

    Liebe Grüße von Birgit

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  19. Liebe Lydia
    ich wünsche Euch eine gute Woche. Ich hoffe, dass Deine Tochter wieder neuen Mut gefasst hat.
    Liebe Grüsse an Euch beide
    Elisabeth

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  20. Hallo, bin ganz zufällig hier in deinen Blog "gestolpert" und noch ganz betroffen von deinem Bericht. Ich frage mich, was für eine Erziehung haben Jugendliche "genossen", wenn sie bei so etwas mitmachen. Immer auf die Schwachen, die können sich ja nicht wehren. Als Mutter tut es einem sehr weh, wenn man mitbekommt, wie einem Kind so etwas passiert, und man kann sie ja nicht immer und überall beschützen. Leider werden solche Blog-Beiträge nicht von Beteiligten auf der negativen Seite gelesen, sonst würden sie vielleicht zum Nachdenken kommen.
    Ich wünsche dir und deiner Prinzess ganz viel Kraft, lasst euch nicht unterkriegen.
    Alles Liebe
    Susanne

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  21. ...das macht mich ganz betroffen, ich wünsche Euch alles Liebe*,
    Grüße von Heidi

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  22. die schule braucht unbedingt andere struktur und integrationsanleitung von außen...es gibt gut funktionierende schuelen..weil dort klar alle schüler in aufgaben zur integration eingebunden sind. aber auch nicht behinderten muss klar gemacht werden..morgen als folge eines unfalls können sie ebenfalls so auf hilfe angwiesen sein...also suche das ministerium auf..mache druck mit behindertenbeauftragten...sorge für neue strukturen ,dass solche schüler, die sich nicht integrativ verhalten, sofort klare regeln zu spüren bekommen, notfalls schualauschluss...nicht deine tochter muss gehen..die anderen müssen es,wenn sie weiterhin so sich verhalten und zwar sofort ausschluss vom unterricht ohne wenn und aber...... ..das wäre der richtige weg-- das muss allen beteilgten klargemacht werden.
    hilfreich ist ein gutes patensystem..wer diese schule besucht muss pate sein...für besondere aufgaben...
    und wer guter schüler ist, darf pate sein für behinderte kinder.

    es sollten unbeduingt nun schulpsychologen, sozialarbeiter euch helfen...und die lehrerin mit unterstützen..lieber gruß wiebke

    habe einige zeit integration begleitet...war wirklich schwierig..,besonders die eltern der nichtbehinderten kindern klarzumachen,welche bereicherung es ist für ihre kinder, soziales lernen zu üben.

    ich befürchte da sind vorbehalte von eltern im hintergrund...

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  23. Mangelhafte Erziehung. Eindeutig. Ich zweifel oft,ob ich bei meinen Kindern alles richtig gemacht habe, aber denke dass solche Grundsätze wie einander respektieren und helfen bei ihnen angekommen sind.
    Leider leben wir in einer Ellenbogengesellschaft, traurig ist es. Ich drücke euch die Daumen,dass sie ihren Platz findet.
    LG Ute

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