Freitag, 25. November 2011

Adventsfenster

Dieses Jahr habe ich mich für eine ungewöhnliche Adventsdeko entschieden. Ich habe zwei Adventsfenster geschmückt. In den einem hängt über 100 Jahre alter Bauernsilberweihnachtsschmuck von meinen Grosseltern und in den anderem alter Baumschmuck .
Das ganze Haus ist fertig geschmückt, aber ganz unterschiedlich nach und nach werde ich es Euch zeigen. Die ersten Plätzchen sind fertig gebacken und morgen geht es auf den Weihnachtsmarkt. So und jetzt mache ich es mir gemütlich, der Kaminofen ist an und die Kerzen auch.

Wünsche Euch allen einen schönen ersten Advent und macht es Euch gemütlich.

Donnerstag, 24. November 2011

Seelennahrung



Die Tage sind zur Zeit nicht ganz einfach und da braucht es manchmal Seelennahrung um den Belastungen und dem Stress standzuhalten.
Ich habe heute für mich Lemoncurd gemacht. Göttlich, zum reinsetzen mit dem Finger den Topf ausgeschleckt. Seelennahrung pur. Kalorien in diesem Moment für mich egal, manchmal braucht Frau das einfach. Für Zitronenfans ein must have. 
Zutaten:
3 Biozitronen
150 gr. Zucker,
80 gr. Butter,
1 Esslöffel Speisestärke.
3 Eier.

Habe die Zitronenschale abgerieben, Zitronen ausgepresst. Zitronensaft und Schale mit Zucker vermischen, 1 Esslöffel Speisestärke dazu. Alles in einen Topf geben und aufkochen lassen, immer schön umrühren.  Danach den Herd was runterschalten und die klein geschnittene Butter stückchenweise drunter geben und schmelzen lassen.  Nachdem die Butter geschmolzen ist, habe ich den Topf mit der Zitronenmasse in ein Wasserbad gestellt.

Die Eier in der Zwischenzeit schaumig rühren. Dann die schaumig gerührten Eier in die Zitronenmasse geben und rühren, rühren, rühren, bis es dicklich wird. Es darf aber nicht zu heiß  sein, sonst flocken die Eier. Sobald alles schön cremig ist, fertisch! Nur noch genießen.  Die Lemoncurd Creme kann als Brotaufstrich, aber auch zur Füllung von Macarons oder Zitronentarte und vielen anderen Sachen benutzt werden. Das Rezept habe ich wieder einmal von hier. Aurelie hat den Lemoncurd ohne Zitronenschale gemacht, ich persönlich finde, es gibt der Sache noch den letzten Pfiff mit der Schale, einen leichten herben Nachgeschmack, es ist nicht so süß. Auf diese Art und Weise kann man auch Orangencurd, Grapefruitcurd oder vielleicht auch Blutorangencurd machen.

Bon appetit!

Mir geht es jetzt auch schon viel besser nachdem ich ein halbes Brötchen von meiner Seelennahrung verputzt habe.

Dienstag, 22. November 2011

Sensoren wie ein Seismograph

Meine Muttterinstinkte bei meinem Kindern, insbesondere bei Prinzess Laura sind so ausgeprägt wie die superempfindlichen Sensoren eines Seismographen. Vielleicht ist es bei Prinzess Laura so, weil ich große Schwierigkeiten in der Schwangerschaft mit ihr hatte und immer Zwiesprache damals mit meinem ungeborenen Kind gehalten habe.
Auf jeden Fall gestern war es wieder soweit, meine Mutterinstinktsensoren, mein Bauchgefühl alles in mir rief, ruf Prinzess an. Sie hatte gerade Schulschluß um 15.00 Uhr. Also hörte ich wie schon so oft auf mein Bauchgefühl und rief sie an. Prinzess Laura meinte nur, ich habe schon auf Deinen Anruf gewartet, bin im Taxi auf den Weg ins Krankenhaus, hatte einen Sportunfall in der Schule.  In welches Krankenhaus? In das??????? Nein, nein rief ich nur. Die Schule hatte ein Taxi bestellt und hatte sie in das nächstgelegene Krankenhaus geschickt. Nur hat dies einen sehr, sehr schlechten Ruf und ich selber hatte dort auch schon eine sehr nachhaltige schlechte Erfahrung gemacht, mit einer Kopfverletzung. Bei mir läuft  in solchen Situation, alles super ab, ich funktioniere ohne viel Nachzudenken. Gab meiner Prinzess telefonisch durch, sich mit dem Taxi in das Krankenhaus fahren zu lassen, aber sich dort nicht in Behandlung zu geben und im Foyer zu warten bis ich angeflogen komme.
Autoschlüssel, Handtasche mehr brauche ich nicht und ab, schon war ich unterwegs. Staus umfahren, Baustellenampel umfahren, Schleichwege nehmen. Und dann das! Das Krankenhaus großräumig abgesperrt, Großbaustelle, Zufahrt nur für Taxis und Krankenwagen. Also mal erst das Auto abgestellt im Parkhaus und zu Fuss, zu Prinzess. Knöchel dick, sie kann nicht laufen, alles grün und blau und Schmerzen. Das Krankenhaus hat sie schon kennen gelernt unfreundlich war man zu ihr, weil ihre Schulfreundin nach einem Rollstuhl für sie gefragt hat um vom Taxi in das Krankenhaus zu kommen, weil sie nicht laufen konnte.
Meine Entscheidung viel mir nun ganz einfach, keine Behandlung hier in diesem Krankenhaus, Kind einladen und zu einem anderen Krankenhaus fahren. Nur wie mache ich das mit der Zufahrt zum Krankenhaus. Kurzerhand habe ich entschieden, das mein Auto sowieso Mamataxi ist und in diesem Moment auch Krankenwagen und ich habe die Einfahrt genommen, die für Krankenwagen ist um mein Kind einzuladen. Hätte einer mal versucht mich stoppen zu wollen, ich glaube eine fauchende Furie wäre nichts gegen mich gewesen. Denn wir durften noch nicht einmal den Rollstuhl benutzen um zur Straße zu gelangen, das wäre Diebstahl gewesen und sie hätten mich angezeigt.
Mir war schon fiel wohler, als ich Prinzess Laura an meiner Seite hatte und wir zu unserem Krankenhaus im bergischen unterwegs waren. Dort konnte ich mit dem Auto bis zum Foyer vorfahren um sie auszuladen und humpelnd ins  Foyer des Krankenhaus zu bringen. Dort sah mich in der Einganghalle der Pförtner, er kam sofort angelaufen mit einem Rollstuhl für das Kind, was für ein Service muss ich doch auch mal erwähnen. Ich erklärte ihm, das mein Wagen noch vor der Eingangstür steht mit Warnblinkanlage und ich ihn wegsetzen wollte. Der nette Herr Pförtner sagte nur, die Krankenwagen kommen vorbei, lassen sie ihren Wagen stehen und bringen mal erst ihr Kind in die Ambulanz wenn was ist, finde ich sie schon. Wow und nochmals wow. Prinzess Laura brachte ich also in die Ambulanz, meldete sie an und fuhr dann das Auto auf den Parkplatz. Als ich zurückkam, konnte wir direkt schon zum Arzt zur Untersuchung, danach zum Röntgen. Als wir vom Röntgen zurückkamen, waren die Bilder schon beim Arzt und die Behandlung konnte fortgesetzt werden. Zum Glück war nichts gebrochen, eine schmerzhafte Bänderdehnung und Prellung. Einen wunderschönen knallroten Verband bekam sie und die passenden knallroten Krücken für Mädels. 28 Minuten waren wir dort im Krankenhaus, eine super Behandlung, Versorgung und superfreundlich  das komplette Personal. Und wir sind Kassenpatienten und keine Privatpatienten.  Schneller geht es wirklich nicht, ein ganz liebes Dankeschön an das bergische Krankenhaus in unserer Nähe, da können manch andere noch viel, viel von lernen.

Nun bin ich erst mal wieder im Dauereinsatz als Mamataxi, Prinzess Laura ist mit Krücken unterwegs zur Schule, es ist zu wichtig, im Moment darf und kann sie nichts versäumen. Aber es wird schon wieder, das ist die Hauptsache.

Mittwoch, 16. November 2011

Elfenstille

Mein neues Projekt was Montag angefangen hat heißt Elfenstille. Es ist ein Tuch was die liebe Anett in Frankreich von der Fadenstille entworfen hat. Das Bild vom Elfenstille Tuch ist von Anett.


So soll das Tuch später aussehen. Zur Zeit stricken wir uns ein mit einer Musterprobe. Für das Tuch habe ich mir ganz besondere Wolle ausgesucht. Die Wolle ist von Schafen aus unserem bergischen Dorf. Ihr erinnert Euch im Sommer





Als ich die ganze Rohwolle geschenkt bekam, sie gewaschen , gefärbt  und zum kardieren weggeschickt habe.




Nun ist sie versponnen und wird zu einem Elfenstille Tuch.

Die Wolle ist nicht kratzig, aber auch nicht schmuseweich wie Merino, ich würde sagen ähnlich wie BFL;  auf die Musterprobe und wie sie sich verstricken lässt bin ich sehr gespannt. Ich weiß nur, das für mich das Elfenstille Tuch was ganz besonderes wird, da die Wolle von mir selber hergestellt wurde und nun daraus ein indivduelles wärmendes Schmuckstück wird. Danke für das Muster Anett und die viele Arbeit, die Du in das Projekt Elfenstille steckst.

Dienstag, 15. November 2011

Macarons, Macarons



Viel habe ich gehört von Macarons, schöne bunte Bilder habe ich davon gesehen, die Menschen schwärmen von diesem Gebäck wie lecker es ist aber ich konnte mir sogar nichts darunter vorstellen.  Nur diese kleinen bunten Macarons berührten mich irgendwie mit Magie, zogen mich magisch an, ich wollte sie unbedingt mal probieren.

Nur wo bekomme ich in Deutschland in einem kleinen bergischen Dorf Macarons her. Selber machen heißt die Devise. Tante Google bemüht und einiges an Rezepten gefunden und immer der Hinweis, das es eine Wissenschaft für sich ist, schwer nachzumachen. Das hat den Reiz bei mir ja noch erhöht, sowas auszuprobieren.

Gestern Morgen um 8.00 Uhr war ich dann schon unterwegs um die fehlenden Zutaten zu besorgen und dann ging es los. Laptop mit Videotutorial in der Küche, fetzige Musik, Haus mit Katze für mich allein und Macarons, Macarons.

Sieben ist wichtig, Mandeln wie auch Puderzucker, alles muss staubfein sein. Lets go!


Regel Nr. 1, gesiebten Puderzucker und gesiebte Mandeln in 3 Portionen vorsichtig unterheben.



Regel Nr. 2 abwarten und Kaffee trinken und  die platten Macarons bestaunen mindenstens 15 Minuten höchstens 30 Minuten den Macarons ein Päuschen gönnen.



Regel Nr. 3 keine Zugluft und nur immer ein Blech im Backofen, zwischen 8 und 10 Minuten bei niedriger Temperatur backen und schon klappt es. Die kleinen bunten Dinger bekommen Füsschen wie es sein soll.




Abkühlen lassen und die Füllung herstellen, was für eine Vielfalt es von Füllungen gibt. Entschieden habe ich mich für eine weiße Schokoladenfüllung und einmal für eine Zitronencremefüllung. Die Macarons füllen und nochmal eine halbe Stunde warten, das war das schlimmste, wo ich doch am liebsten schon naschen wollte.



Und dann gibt es nur noch eins, genießen. Ich weiß ja nicht wie sie schmecken sollen, aber lecker waren sie für meinen Geschmack. Gestern Abend kam dann die Macaronspezialistin, die Freundin von meinem Sohn die jedes Jahr in Frankreich ist und sie hat sie probiert, verzückt die Augen verdreht und gesagt ja so schmecken sie in Frankreich. Was für ein Lob für meine ersten Macarons, die nicht meine letzten waren. Und wenn ihr es auch mal ausprobieren wollt, dann schaut mal hier bei Aurelie und besucht sie mal auf ihrem Blog.




BON APPETIT!

Sonntag, 13. November 2011

Erkältung und ihre Folgen

Mich hats erwischt, letzte Woche Montag fing es an mit Halsschmerzen, Schnupfen, Heiserkeit, Husten, das volle Programm.

Also was habe ich getan, den Schongang eingeworfen, nur halbe Kraft voraus und viel Couch, Tee und schlafen. Und wie ich so da  nieder lag auf meiner Couch, tiefenentspannt, kam mir der Gedanke so ein shabby chic Regal über der Couch wäre ja der Hit, in der dunklen Jahreszeit mit Kerzen und Fenster und na ja so mit allem drum und dran. Nur das Blöde war, über der Couch hing ja das riesige Acrylbild von San Gimiginano was ich gemalt habe, was Herr Baumeister heiß und innig liebt. Ich übrigens auch, also musste ich für das Bild mal erst einen echten alternativen Platz finden, den auch Schatzeli, Wünscheerfüller Herr Baumeister gut heißt.
Und dann musste ja auch noch der Wunscherfüller überzeugt werden, mir ein Regal zu bauen und mit mir zum Schweden zu fahren, die besonderen mundgeblasenen Kerzenhalter zu kaufen. Na ja was soll ich sagen, das mit dem Schweden erledigte sich von alleine, die Woche ging meine Leselampe kaputt und es musste dringend Ersatz beschafft werden. Ein Platz für das Bild hatte ich auch schon im Hausflur gefunden.
Samstag war es dann soweit , hatte zwar keine Stimme mehr aber dafür den Ikea Katalog mit Post it  bestückt dabei und so fand ich dann auch schnell die Sachen, die mir fehlten.

Nachmittags baute mir dann Herr Baumeister das Regal und ich strich es in windeseile im Wohnzimmer an. Dann schnell den Kaminofen an und eine halbe Stunde später war das Regal getrocknet und konnte aufgehängt werden. Der schönste Teil war dann das dekorieren. Zwei alte Fenster hatte ich noch im Keller rumstehen, sie bekamen einen Ehrenplatz auf dem Regal. Und das ist jetzt das Resultat.

Montag, 7. November 2011

Lebenselexier

Heute brauche ich mehr als sonst mein Lebenselexier, Coffein. Gestern war der Tag so schön, so sonnig im Pullover waren wir draußen spazieren bei schönstem Sonnenschein.


Und heute Novembergrau, Nebel, selbst die Blätter leuchten nicht mehr so, wie gestern.  Geht es Euch genauso? Zum Glück war ich am Wochenende in der Bücherei, so stehen heute Nachmittag nach getaner Arbeit, einer schönen Lesestunde auf dem Sofa nichts entgegen., Kaminofen an, Kerzen anzünden und entspannen.

Sonntag, 6. November 2011

Ein Brief an Inge (Heidegeist)

Liebe Inge,
am Freitag Abend hast Du mir noch zu meinem Post mit meinem Fenster am Meer geschrieben " Darf ich mit Dir träumen und aufs Meer schauen". Ich konnte Dir nicht mehr antworten, das ich mich  soooooooooo gefreut hätte mit Dir gemeinsam zu träumen und auf das Meer zu schauen.
Liebe Inge, wir haben uns nie persönlich kennengelernt, wir wollten es noch, wenn ich mal Richtung Norden komme, leider hat es nicht geklappt. Aber Du hast mir/uns soviel gegeben Du hast uns an Deinem Leben teilnehmen lassen, durch Deine Fotolinse hast Du für uns die schönsten Bilder eingefangen, mit Deinem roten kleinen Rucksack bist Du durch die Lande gereist, hast mich/uns dran teilnehmen lassen an Deiner Freude. Wie oft hast Du bei mir mit lieben Worte kommentiert, mich getröstet wenn es nötig war, mir Mut zugesprochen, mich zum lachen und schmunzeln gebracht, mir den Weg gezeigt und geholfen bei der Fotobearbeitung. Wie schön fand ich Deine Fotos, von Deinen Ausflügen, von Deinen Sonnenuntergängen, von Deinen Spaziergängen, vom Meer. Inge Du fehlst mir/uns sehr. Ich bin unendlich traurig und fassungslos, mein Beileid gilt Deinem Mann und Deiner Familie.
Liebe Inge ich danke Dir, das ich Dich ein Stück des Weges begleiten durfte und an Deinem Leben teilnehmen durfte.
Nun sage ich Dir Tschüssi, ich weiß Das Du den Post hier mitlesen wirst, egal wo Du bist und ihn auch auf Deine liebe und charmante Weise kommentierst.
Gute Reise Inge.

Freitag, 4. November 2011

Mein Fenster zum Meer!

Ich habe mir einen langgehegten Traum erfüllt. Aber jetzt mal erst zum Anfang der Geschichte. In meiner Küche habe ich so ein ungeliebtes Regal, wo Prinz, Prinzessin und mein Wunscherfüller, jeder  von ihnen seine Sachen reinschmeisst und so sieht es dann auch aus.
Mit aufräumen ist gar nicht nachzukommen. Wenn ich am Küchentisch sitze, schaue ich jeden Tag auf dieses unaufgeräumte und ungeliebte Regal. Bis mir eines Tages die Idee kam, es zu verkleiden, als wäre es ein Fenster. Aber so genial einfach wie meine Idee war, war es gar nicht. Lange habe ich gesucht und dann habe ich es bei EINS; ZWEI; DREI; MEINS gesehen, antike Fensterläden, die auch genau die Masse des Regals hatten. Ein Glücksfall für mich dachte ich, aber es kam anders 10 Sekunden vor Schluss, streikte irgendwie mein Computer und ich konnte nicht mehr bieten. Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr, wütend und traurig war ich. Mein Glück aber war, das keiner geboten hatte, vielleicht lag es am Server von ebay. Auf jeden Fall wurden die Fensterläden wieder eingestellt und diesmal hatte ich Glück und konnte sie zu einem sensationellen Preis ersteigern. Zwei Tage später waren sie bei mir und ich total happy.


In einem verblichenen Terrakottarot zeigten sie sich und nun musste geschliffen und gestrichen werden. 5 Tage habe ich gebraucht, sie hinzubekommen und ich mochte keine Fensterläden mehr sehen.


Nun musste Herr Baumeister ran und es war nicht einfach, die Fensterläden zu befestigen, denn sie sind ja alt und auch nicht kerzengrade mehr. Mit viel Geduld und technischen Geschick ist das Werk nun vollbracht. Wenn ich nun davor sitze, träume ich immer nur die Fensterläden aufzustoßen und ich schaue auf das Meer.
Träumen darf man doch oder?

Dienstag, 1. November 2011

Schneckenpost

Jetzt weiß ich auch, warum die Post immer so lange braucht.