Donnerstag, 21. April 2011

Risotto mit Bärlauch, grünem Spargel und Scampis

Ein göttliches Essen und auch noch so schnell gekocht. Das Gericht hatte ich am Montag, meinem ersten Urlaubstag gekocht. Der Spargel war noch übrig vom Wochenende, Scampis waren eingefroren, Bärlauch im Garten und Risottoreis im Haus.

 Wer jetzt denkt, Risotto und lange rühren, der irrt, der Risotto wird im Schnellkochtopf gegart.. Das Rezept ist von meiner Freundin Elisabetta die oberhalb von Mailand wohnt. Dort gibt es sehr, sehr oft Risotto und die italienischen Hausfrauen haben auch nicht mehr Zeit wie wir.


Also das Rezept, gekocht wird in einem Schnellkochtopf, Zwiebel kleinschneiden und in Olivenöl andünsten, nur glasig werden lassen, den Risottoreis abwiegen und dazugeben und mit den Zwiebeln vermischen, mit einem Glas Weissweins ablöschen. In der Zwischenzeit, die Gemüsebrühe (Brühwürfel herstellen). Den Reis schön im Schnellkochtopf verteilen, dass alles die gleiche Höhe hat. Dann die Brühe dazugeben, der Reis muss exakt zwei Fingerbreit hoch mit Gemüsebrühe bedeckt sein. Ich nehme immer einen Holzlöffelstiel, schaue wie hoch zwei Fingerbreit sind und stecke den Löffelstiel kurz in die Risottobrühe um zu messen. Hoffentlich versteht ihr, was ich meine, sonst bitte nochmal nachfragen. So jetzt den Schnellkochtopf schliessen und wenn das Ventil hoch geht, bei mir ist die Stufe für Gemüse grün, genau aber wirklich genau 8 Minuten kochen lassen. In der Zwischenzeit, den Bärlauch waschen und klein schneiden, die Scampis in Olivenöl mit Knoblauch und Petersilie anbraten, mit Weißwein oder Cognac kurz ablöschen und nochmal kurz aufkochen, damit der Alkohol verfliegt, den vorgekochten Spargel kleinschneiden.  Jetzt müssten die 8 Minuten um sein, den Schnellkochtopf vom Herd nehmen und den Dampf ablassen, danach öffnen. Jetzt in den brodelnden Risotto, den Spargel, den Bärlauch, die Scampis dazugeben, gut durchrühren, ein Stich gute Butter noch dazu und sofort auf die Teller. Ich habe noch getrockneten, gesalzenen Ricotta darüber gerieben. Das wars schon.

Sehr ihr war doch keine Hexerei, wünsche Euch einen Guten Appetit!