Dienstag, 15. November 2011

Macarons, Macarons



Viel habe ich gehört von Macarons, schöne bunte Bilder habe ich davon gesehen, die Menschen schwärmen von diesem Gebäck wie lecker es ist aber ich konnte mir sogar nichts darunter vorstellen.  Nur diese kleinen bunten Macarons berührten mich irgendwie mit Magie, zogen mich magisch an, ich wollte sie unbedingt mal probieren.

Nur wo bekomme ich in Deutschland in einem kleinen bergischen Dorf Macarons her. Selber machen heißt die Devise. Tante Google bemüht und einiges an Rezepten gefunden und immer der Hinweis, das es eine Wissenschaft für sich ist, schwer nachzumachen. Das hat den Reiz bei mir ja noch erhöht, sowas auszuprobieren.

Gestern Morgen um 8.00 Uhr war ich dann schon unterwegs um die fehlenden Zutaten zu besorgen und dann ging es los. Laptop mit Videotutorial in der Küche, fetzige Musik, Haus mit Katze für mich allein und Macarons, Macarons.

Sieben ist wichtig, Mandeln wie auch Puderzucker, alles muss staubfein sein. Lets go!


Regel Nr. 1, gesiebten Puderzucker und gesiebte Mandeln in 3 Portionen vorsichtig unterheben.



Regel Nr. 2 abwarten und Kaffee trinken und  die platten Macarons bestaunen mindenstens 15 Minuten höchstens 30 Minuten den Macarons ein Päuschen gönnen.



Regel Nr. 3 keine Zugluft und nur immer ein Blech im Backofen, zwischen 8 und 10 Minuten bei niedriger Temperatur backen und schon klappt es. Die kleinen bunten Dinger bekommen Füsschen wie es sein soll.




Abkühlen lassen und die Füllung herstellen, was für eine Vielfalt es von Füllungen gibt. Entschieden habe ich mich für eine weiße Schokoladenfüllung und einmal für eine Zitronencremefüllung. Die Macarons füllen und nochmal eine halbe Stunde warten, das war das schlimmste, wo ich doch am liebsten schon naschen wollte.



Und dann gibt es nur noch eins, genießen. Ich weiß ja nicht wie sie schmecken sollen, aber lecker waren sie für meinen Geschmack. Gestern Abend kam dann die Macaronspezialistin, die Freundin von meinem Sohn die jedes Jahr in Frankreich ist und sie hat sie probiert, verzückt die Augen verdreht und gesagt ja so schmecken sie in Frankreich. Was für ein Lob für meine ersten Macarons, die nicht meine letzten waren. Und wenn ihr es auch mal ausprobieren wollt, dann schaut mal hier bei Aurelie und besucht sie mal auf ihrem Blog.




BON APPETIT!