Dienstag, 31. Januar 2012

Eiszeit gleich Siedezeit

Ja, endlich ist sie da, die Eiszeit das ideale Wetter um schöne schneeweiße Ziegenmilchseife zu sieden. Eisekalt muss es dafür sein oder ich muss die Seife nach dem Sieden in den Gefrierschrank tun. Da wir ja eine vierköpfige Familie sind mit zwei Leuten, die immer Hunger haben, die Betonung liegt auf immer,  ist unser Gefrierschrank eigentlich immer gut gefüllt, so das meine Seife keinen Platz darin findet.

Und nun zum Seifenrezept.
250 gr. Kokosnussöl
250 gr. Palmöl,
150 gr. unraffinierte Sheabutter,
150 gr. Olivenöl,
100 gr. Rapsöl,
100 gr. Rizinusöl,


 Mit 335 gr. tiefgefrorener Ziegenmilch vom Bauern unter Verwendung von NaoH die Lauge anrühren.  Und dann die Lauge unter Beachtung der Sicherheitsregeln zu den wieder erkalteten Fetten und Ölen gehen. Gut rühren, etwas Herbs Ex von Behawe dazu, hoffen das einem der Seifenkobold nicht in die Lauge spuckt und ab in die Seifenformen. Ich habe ganz bewusst nicht die Menge von Naoh angegeben. Wer die Seife nachsieden möchte, kann sich am Seifenrechner die richtige Menge Naoh ausrechnen lassen.  Ein paar Tage draußen an der frischen Luft die Seifenmasse frieren lassen, damit sie sich nicht doch noch braun verfärbt und voila fertisch ist die Ziegenmilchseife Capra. Ach ja meine Seife hat eine Überfettung von 11 %  und ist wunderbar cremig, konnte natürlich nicht warten und habe sie schon mal angewaschen. Jetzt lasse ich sie gut 1/2 Jahr reifen oder sogar noch länger und dann ist Luxus pur unter der Dusche angesagt.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Überüberglücklich!

Heute ist ein super sonniger, glücklicher Tag für mich/für uns alle. Prinz Fabi hatte heute seine mündliche Prüfung und es spricht alles dafür das er bestanden hat. Die endgültigen Prüfungsergebnisse gibt es erst am 31. Januar. Um die gleiche Zeit wie Prinz Fabi, hatten Prinzess Laura und ich ein Gespräch mit dem Arbeitsamt bezüglich ihrer Zukunft.

Und die Zukunft unserer Prinzess Laura ist rosig aus, richtig rosig. Sie hat ja die Förderung vom Arbeitsamt bekommen, weil sie eine Lern- und Entwicklungsstörung bzw. verzögerung hat. Und die Fortschritte die sie schafft, sind rasant, unglaublich. Bis auf Mathe sind alle Noten im zweier Bereich, so wird sie den Hauptschulabschluss zum Sommer hin schaffen. Die Dame vom Arbeitsamt war absolut positiv überrascht, von diesem Entwicklungsschub und Laura bekommt deshalb weiterhin jegliche Förderung die sie braucht, um einen schönen Beruf zu erlernen, der zu ihr passt und der ihr auch Spaß macht.

Könnt ihr Euch vorstellen, die überüberglücklich ich bin? Beide Kinder sind  auf dem richtigen Weg, auch wenn er öfters holprig und steinig ist. Ich wünschte mir von Herzen, dass der liebe Robert  von der Elisabeth auch die Hilfe und Unterstützung bekommt, die er braucht um seinen Weg zu gehen.

 Ich habe heute mit Elisabeth, wie auch mit Robert telefoniert und ich kann Euch sagen, das ist ein ganz süsser und charmanter Bub, der mich richtig mit seinem Charme und seiner liebenswerten Art umgarnt hat. Es wäre wünschenswert für unsere Gesellschaft, wenn solchen Kindern wie Robert, auch die Chance auf eine gute Schul- und Berufsausbildung gegeben wird., denn dann hätten wir mehr so überglückliche Eltern wie mich und nicht eine total verzweifelte Elisabeth mit Robert.

Montag, 16. Januar 2012

Sonnen-Seelenbaumler Sonntag

Das war so ein super genialer Sonnen-Seelenbaumler Sonntag. Lange geschlafen bis 8.30 Uhr, für uns ist das lange, da wir die Woche um 5.00 Uhr aufstehen. Im Bett noch was gelesen, dann Cappucino im sonnenlichtdurchfluteten Wohnzimmer, was dabei gestrickt und einfach nur die Zeit zu Zweit genossen. Danach Brunch mit dem Rest der Familie, der auch erwachte.
Gartentime, ab in den Garten die Kamera dabei und mein Herzallerliebster hat mich auch gleich mit meiner neuen Elfenstille erwischt. Den Abend zuvor,  ist sie fertig geworden, muckelig.warm.


Das weitere Sonntagsprogramm, ein ausgedehnter Spaziergang, sehen, entdecken was es neues gibt, beim Bauern vorbei, die ersten Kälbchen sind vor ein paar Tagen geboren worden. Die Kühe streckten einem die Zunge, raus und erfreuten sich auch an den ersten Sonnenstrahlen dieses Jahres.


Als wir zurückkamen, lag unser Bänkchen auf der Terrasse ganz in der Sonne, windgeschützt, so wurde dann der erste Cappucino draußen getrunken. Nicht nur uns gefiel die Sonne, sondern auch diesem Rotkehlchen.

Von der vielen frischen Luft müde geworden, machten wir  noch ein ein kleines Nickerchen unsere Frau Fellnase war der gleichen Ansicht und bettete ihr müdes Haupt auf meine Computermaus.


Es tat richtig gut so ein Sonnen-Seelenbaumler-Sonntag, frisch und fit können wir nun in die Woche starten. Ich hoffe ihr hattet auch so ein schönes Wochenende?

Freitag, 6. Januar 2012

Eine ungewöhnliche Liebeserklärung

Gestern Morgen bei unserem Cappucinogenuß in der Frühe im Bett, erzählte ich meinem Mann, das der Tchibo wunderschöne Schablonen hätte, die sehr vielseitig wären und man einiges mit anstellen könnte. Ich wollte mal schauen, ob ich sie bei uns im Dorf bekommen könnte, aber die Chancen  waren nicht sehr groß. Das wurde wirklich alles nur am Rande erwähnt, da das Sturmtief Andrea bei uns schon wütete und wir uns mehr Gedanken machten, ob mein Mann mit dem Zug fahren konnte oder ob er Verspätung hatte etc.

Bei meinem Einkauf trotz Sturm, Regen und Hagel schaute ich mal nach, ob ich diese Schablonen bekommen konnte. Niente, nada war nichts zu machen. Groß rumfahren wollte ich auch nicht bei dem Sturm, war einfach nur froh, als ich wieder heil zu Hause angekommen war.

Plötzlich zu Hause, ein Anruf auf meinem Handy von meinem lieben Mann. Er hatte im Internet gegoogelt, hatte sich die Schablonen angeschaut und ist dann bei Sturm, Regen und Hagel in Düsseldorf zum Tchibo getigert und hat mir die Schablonen gekauft . Also wenn das keine Liebeserklärung ist, dann weiß ich es nicht!